Aktuelles
Kursreihe "Hilfe beim Helfen"
Wir bieten einen Vorbereitungskurs für Interessierte, MitarbeiterInnen und pflegende Angehörige von Demenzpatienten an.
Informationen zu diesem Kurs können Sie in der Rubrik "So helfen wir" unter "Hilfe beim Helfen" einsehen.
nächster Termin:
08.09.2010 - 27.10.2010 jeweils mittwochs von 18.00 - 20.00 Uhr
Ort:
Gräfer-Villa
Bochumer Straße 31
45549 Sprockhövel
Anmeldung erforderlich
ab sofort unter 02324 / 68 56 20 (auch auf Anrufbeantworter) oder
0157 / 71357575
WELT-ALZHEIMERTAG am 21. September
Weltweit sind zurzeit 24 Millionen Menschen von einer Demenzerkrankung betroffen, in Deutschland sind es über eine Million. Wenn kein Durchbruch in der Therapie gelingt, wird sich die Zahl der Demenzkranken bis 2050 auf 2,3 Millionen verdoppeln.
Das Motto des diesjährigen Welt-Alzheimertages: "Gemeinschaft leben"
Der Welt-Alzheimertag am 21. September wird in jedem Jahr zum Anlass genommen, um auf die Krankheit und ihre Folgen für die betroffenen Menschen und ihre Familien hinzuweisen und eine Verbesserung ihrer Situation einzufordern.
Die Alzheimer Gesellschaft Hattingen und Sprockhövel e.V. beteiligt sich am Welt-Alzheimertag mit einem
Informationsstand am Dienstag, dem 21.09.2010,
von 14.00 - 17.00 Uhr im Reschop-Carré in Hattingen
Vereinsmitglieder und -mitarbeiter stellen sich den Fragen der Passanten zu allen Aspekten der Demenz, wie Früherkennung, Behandlungsmöglichkeiten sowie Beratung und Tipps für Angehörige.
Vortrag "Fixierung: Schutz oder Freiheitsberaubung? Juristische Aspekte der Demenz"
am Dienstag, dem 21.09.2010, um 18.00 Uhr
Altes Rathaus, Untermarkt, Hattingen
Die Betreuung von Menschen mit einer Demenzerkrankung bringt immer wieder rechtliche Fragen mit sich. Die Gratwanderung zwischen der Autonomie des Betroffenen einerseits und der gebotenen, Grenzen setzenden Fürsorge andererseits ist oft schwierig. Hier kann die Orientierung an der Rechtslage helfen, die notwendigen Entscheidungen zu treffen. Ein würdevolles Leben, auch mit Demenz, bedeutet auch eine weitgehende Autonomie. Aber nicht erst im fortgeschrittenen Stadium der Demenz tauchen Fragen auf, sondern oft schon zu Beginn. Bis wann kann ein Erkrankter noch eine rechtsgültige Unterschrift leisten? Welchen Vorteil bringt die Vorsorgevollmacht? Wer haftet, wenn trotz aller Bemühungen, ihn daran zu hindern, ein erkrankter Mensch doch noch Auto fährt und einen Schaden verursacht?
Rechtsanwältin Bärbel Schönhof ist 2. Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft Berlin e.V. Lange Jahre hat sie imVorstand der Alzheimer Gesellschaft Bochum e. V. mitgearbeitet. Ihre Tätigkeitsschwerpunkte liegen im Sozialrecht, im Pflege-, Medizin- und Gesundheitsrecht, im Familien- und Erbrecht. Sie kennt die Situation pflegender Angehöriger auch aus eigenem Erleben. Vielfältige Publikationen zum Thema ergänzen ihre Tätigkeit.
Für die Fragen der Zuhörer ist im Anschluss an den Vortrag Zeit eingeplant.
Veranstalter dieses Abends sind die VHS Hattingen und die Alzheimer Gesellschaft Hattingen und Sprockhövel e.V.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Veranstaltung ist kostenfrei.
Bilder vom Weltalzheimertag 2009:



Unter dem Motto "Gemeinschaft leben" findet der
6. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft
in Braunschweig vom 7. - 9. Oktober 2010 statt.
Heike von Lützau-Hohlbein, 1. Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, erklärt dazu: „Menschen mit einer Demenz sind Teil unserer Gesellschaft. Das Motto ‚Gemeinschaft leben’ betont, dass sie wie jeder von uns vor allem ein menschliches Miteinander brauchen. Sie müssen die Chance haben, am Leben der Gemeinschaft teilnehmen zu können, über den gesamten Verlauf der Krankheit hinweg. Sie dürfen nicht auf ‚Pflegefälle’ reduziert werden, auch wenn sie medizinische Behandlung, praktische Unterstützung und Pflege brauchen.“
Die Kongresse der Deutschen Alzheimer Gesellschaft wenden sich gleichermaßen an Betroffene, Angehörige von Demenzkranken, ehrenamtlich Engagierte, Pflegekräfte, Therapeuten, Sozialarbeiter/innen und (Fach-)Ärzte und Ärztinnen.
Themen der Vorträge, Symposien und Workshops auf dem Kongress sind u.a. die aktuellen Forschungsergebnisse, die Möglichkeiten der medikamentösen und nicht-medikamentösen Therapien, niedrigschwellige Angebote, Wohn- und Lebensformen, Kommunikation und Aktivierung, die Unterstützung pflegender Angehöriger, Demenz und Migration, technische Unterstützungsmöglichkeiten, rechtliche und ethische Fragen.
Ulrike Dieckmann (Vorsitzende Alzheimer Gesellschaft Hattingen und Sprockhövel e. V.), Elke Vohwinkel (Schatzmeisterin) und Maria-Elisabeth Warnecke (Büroleitung) nehmen auch in diesem Jahr wieder am Kongress teil.
Weitere Informationen zum Kongress 2010 finden Sie unter www.kukm.de/alzheimer2010.

Alzheimer Kongress 2008 - Ulrike Dieckmann, Elke Vohwinkel und Maria-Elisabeth Warnecke in Erfurt
Alzheimer Stammtisch
Wünsche und Anregungen der Anwesenden werden diskutiert und neue Vereinsvorhaben vorgestellt. Das Treffen ist für Vereinsmitglieder, aber auch für alle Interessenten gedacht.
Nächster Stammtisch:
Donnerstag, 28.10.2010, um 19:00 Uhr
"Zur alten Krone", Steinhagen 8, 45525 Hattingen
Vortrag "Demenz aus medizinischer Sicht"
am 10.11.2010 um 19.00 Uhr
Vortragsraum der Sparkasse Niedersprockhövel
Hauptstraße 68, 45549 Sprockhövel
2. Vorsitzender der Alzheimer Gesellschaft Hattingen und Sprockhövel e.V.
Eine Demenzerkrankung kann verschiedene Ursachen haben, die häufigste ist die Alzheimerkrankheit. Die meisten Menschen verbinden mit diesem Krankheitsbild Vergesslichkeit. Aber vergesslich, unkonzentriert sind wir doch alle mal. Ab wann ist es aber nicht mehr „normal“? Wie kommt der Arzt zu seiner Diagnose und vor allem, welche Medikamente oder andere Therapieformen gibt es? Gibt es Möglichkeiten der Vorbeugung? Der Vortrag wird auf diese Fragen Antworten geben, im Anschluss an den Vortrag sind auch Fragen der Zuhörer willkommen!
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Vortrag "Heim - das Allerletzte? Heim - eine Alternative? Welches Heim für Mutter?"
Wie finde ich das richtige Heim für meinen demenzkranken Angehörigen?
Alexander Neidhard, Arzt und Supervisor (DGSv)
am 18.11.2010 um 18.00 Uhr
im Vortragsraum Stadtmuseum Blankenstein, Marktplatz 1, 45525 Hattingen
Diese Frage bewegt alle, die sich vor so eine Entscheidung gestellt sehen oder sich auf eventuell kommende Entscheidungen vorbereiten wollen. Wie aussagekräftig ist der "Heim-TÜV" mit seinen Benotungen? Wonach Angehörige schauen sollten und was wichtig ist für die optimale Versorgung eines Demenzkranken ist nicht leicht zu beurteilen. Viele Einrichtungen haben Konzepte oder spezielle Angebote für die Bedürfnisse ihrer demenzkranken Bewohner entwickelt.
Alexander Neidhard ist Arzt in einer nervenärztlichen Praxis und Supervisor. Er hat lange Jahre auch als Dozent an Altenpflegeseminaren gelehrt und ist weiterhin in der Fort- und Weiterbildung von Altenpflegemitarbeitern tätig.
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.



